Diagnostik / Beratung

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Stotternde Jugendliche oder Erwachsene haben meist schon eine ganz eigene Geschichte mit ihrem Stottern. Es zeigen sich die unterschiedlichsten Verläufe in Bezug auf den tatsächlichen Sprechfluss und auch in Bezug auf die Verarbeitung  und den Umgang mit den alltäglichen Störungen durch auftretende Stottersymptome.

Die Not eines stotternden Jugendlichen oder Erwachsenen wird oft unterschätzt. Selbst bei scheinbar leichter Symptomatik kann die Lebensqualität des Betroffenen durch Scham- und Angstgefühle und daraus resultierende  Vermeidung von Sprechen sehr eingeschränkt sein.

 Bei ausgeprägter Stottersymptomatik können noch der Zeitverlust beim Sprechen und eine oft hohe Sprechanstrengung dazu kommen.

Es können sich Startreaktionen in kritische Wörter zeigen, die sich in Veränderungen der Atmung, durch mimische oder körperliche Mitbewegungen und Verkrampfungen beim Sprechen ausdrücken können. Häufig werden immer wiederkehrende Laute, Wörter und Floskeln als „Starter“ eingesetzt.  Als Aufschub, um das Stottern zu mildern oder zu umgehen, werden bereits gesagte Wörter oder Satzteile mehrmals wiederholt.

Dies sind Beispiele für Reaktionen, die stotternde Menschen entwickeln, um gefühlt besser mit ihren Stottersymptomen klar zu kommen.

Wie gehen wir vor?

In bis zu fünf diagnostischen Beratungsstunden erstellen wir mit Ihnen gemeinsam ein möglichst umfassendes Bild Ihres derzeitigen Sprechzustandes. Die offensichtlichen und verdeckten Stottersymptome werden erkannt und beschrieben. Die psychosoziale Situation, in der Sie leben, wird kurz beleuchtet. Außerdem möchten wir erfahren, welche Therapieerfahrungen Sie bisher gemacht haben.

Um zu einer Therapieempfehlung zu gelangen, identifizieren und entwickeln wir gemeinsam Ihre persönlichen Therapieziele.

Wir geben wenn gewünscht Auskunft zum derzeitigen Stand des Wissens über Stottern und über die unterschiedlichen anerkannten Formen der Stottertherapie.

Wir erläutern ausführlich das zugrunde liegende Modell und unser Vorgehen in der von uns angebotenen Stottermodifikationstherapie. 

Wichtig ist, dass Sie sich die Zeit nehmen, alle offenen Fragen zu stellen und Vergleiche zu ziehen, um zu entscheiden, ob dieser Therapieansatz passend für Sie ist.

Wenn Sie sich für eine Therapie bei uns entscheiden, bieten wir Ihnen oft die Teilnahme an der intensiven Gruppentherapie an.  Die Vorteile sind, dass die Übungsmöglichkeiten vielfältiger und realitätsnäher sind als in der Einzeltherapie. Das Lernen in der Gruppe von- und aneinander sowie der Austausch mit  anderen stotternden Teilnehmern erhöhen die Motivation und Erfolgsaussichten enorm. 

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